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Entdeckung Amerikas (A1-A2)

NEWHÖREN

Es ist das 15. Jahrhundert. In dieser Zeit möchten viele Menschen in Europa nach Indien reisen. Warum? Weil es dort teure Dinge wie Gewürze und Seide gibt. Aber der Weg über das Land ist sehr lang und gefährlich.

Ein Seemann aus Italien hat eine große Idee. Sein Name ist Christoph Kolumbus. Er ist ein mutiger Mann und er studiert viele alte Karten. Kolumbus glaubt fest an seine Theorie: „Die Erde ist rund! Ich brauche keinen Weg über das Land. Ich kann mit einem Schiff nach Westen segeln und so Indien finden“.

Die meisten Menschen lachen über ihn. Sie denken, die Erde ist flach und das Meer ist dort zu Ende. Sie haben Angst vor dem Ozean. Aber Kolumbus gibt seinen Plan nicht auf. Er sucht einen König, der ihm hilft. Er möchte beweisen, dass sein Plan gut ist.

Kolumbus ist ein Visionär. Er denkt jeden Tag an die Schiffe und an das große Wasser. Er weiß noch nicht, dass seine Reise die ganze Welt verändert. Für ihn ist es am Anfang nur ein Traum von Gold und Indien.

Christoph Kolumbus hat einen Plan, aber er hat ein großes Problem: Er hat kein Geld und keine Schiffe. Eine Reise über den Ozean ist extrem teuer. Kolumbus braucht viel Material, Lebensmittel für viele Monate und eine starke Mannschaft.

Zuerst geht er zum König von Portugal. Er erklärt seine Idee und zeigt seine Karten. Aber die Experten vom König sagen: „Nein! Deine Rechnung ist falsch. Der Ozean ist zu groß und Indien ist zu weit weg“. Kolumbus ist traurig, aber er gibt nicht auf.

Danach reist er nach Spanien. Er spricht mit der Königin Isabella und dem König Ferdinand. Es ist nicht einfach. Kolumbus muss viele Jahre warten. Er kämpft für seinen Traum und sucht immer wieder das Gespräch. Er sagt: „Ich bringe euch Gold, Gewürze und neue Länder“.

Im Jahr 1492 gibt es endlich eine Entscheidung. Die Königin Isabella glaubt ihm und sagt: „Ich gebe dir das Geld und die Schiffe für deine Reise“. Kolumbus ist sehr glücklich. Er hat jetzt die Chance, seine Theorie zu beweisen. Er bereitet alles vor und sucht mutige Männer für das große Abenteuer.

Es ist Sommer im Jahr 1492. In der kleinen Hafenstadt Palos in Spanien gibt es sehr viel Arbeit. Christoph Kolumbus hat endlich das Geld von Königin Isabella. Jetzt muss er alles für die gefährliche Reise vorbereiten. Er braucht Schiffe, Männer und sehr viel Proviant.

An der Küste liegen drei Schiffe aus Holz. Sie sind nicht sehr groß für den riesigen Ozean, aber sie sind stabil. Die Menschen nennen sie:

Die Santa María: Das ist das größte Schiff und das Flaggschiff. Kolumbus ist persönlich auf diesem Schiff. Es ist ein schweres Schiff mit großen Segeln.

Die Pinta: Dieses Schiff ist sehr schnell. Es hat eine mutige Mannschaft.

Die Niña: Das ist das kleinste Schiff, aber es ist sehr wendig.

Kolumbus sucht über 90 Männer für die Reise. Es ist schwer, Seeleute zu finden. Warum? Weil viele Menschen Angst haben. Sie glauben, dass es auf dem Ozean Monster gibt oder dass das Schiff am Ende der Welt einfach fällt. Aber Kolumbus verspricht ihnen Gold und Ruhm. Am Ende kommen Matrosen, Köche und sogar ein Arzt mit an Bord.

Die Arbeiter laden jetzt alles in die Schiffe. Sie bringen hunderte Säcke mit Zwieback, Fässer mit Wasser, Wein und getrocknetes Fleisch. Auch Waffen und Handelswaren wie Glasperlen und bunte Tücher sind wichtig. Kolumbus prüft jeden Tag die Kompasse und die Karten. Er weiß: Wenn sie auf dem Wasser sind, gibt es kein Zurück mehr.

Die Stimmung im Hafen ist eine Mischung aus Hoffnung und Angst. Die Familien der Matrosen weinen und beten in der Kirche. Kolumbus steht an Deck und sieht auf das blaue Wasser. Er ist bereit für das größte Abenteuer seines Lebens. Alles ist fertig. Die Segel warten nur noch auf den Wind.

Es ist der 3. August 1492. Die Sonne geht gerade über dem Hafen von Palos auf, als die drei Schiffe endlich ihre Segel setzen. Christoph Kolumbus steht stolz auf der Santa María und blickt nach Westen. Hinter ihm bleibt Europa zurück, und vor ihm liegt der riesige, blaue Atlantik. Niemand weiß, was dort wartet. Die Reise ins Ungewisse beginnt jetzt offiziell.

Zuerst fahren die Schiffe zu den Kanarischen Inseln. Dort machen die Matrosen eine kleine Pause, reparieren die Pinta und nehmen noch einmal frisches Wasser und Essen an Bord. Dann segeln sie weiter nach Westen. Ab jetzt gibt es kein Land mehr am Horizont. Die Männer sehen viele Wochen lang nur Wasser und den Himmel. Das Meer ist oft sehr ruhig, aber manchmal kommen auch starke Winde.

Nach einem Monat auf dem Ozean werden die Matrosen sehr nervös. Sie haben große Angst, denn sie sind noch nie so weit weg von zu Hause gewesen. Sie fragen Kolumbus jeden Tag: „Wann finden wir endlich Land? Haben wir genug Essen?“Manche Männer haben schreckliche Träume von riesigen Monstern, die das Schiff fressen, oder sie glauben, dass sie am Ende der Welt in ein tiefes Loch fallen. Es gibt fast eine Meuterei an Bord, weil die Seeleute zurück nach Spanien fahren wollen.

Aber Kolumbus zeigt Mut und viel Geduld. Er spricht jeden Tag mit seinen Männern und sagt: „Habt Vertrauen! Gott hilft uns, und Indien ist ganz nah“. Er lügt sogar ein bisschen und schreibt falsche Zahlen in das Logbuch, damit die Matrosen denken, dass der Weg nicht so weit ist. Er beobachtet das Wasser genau: Er sucht nach Vögeln oder Pflanzen im Meer, denn das sind Zeichen für Land.

Die Zeit vergeht langsam, und der Proviant wird weniger. Die Hoffnung der Männer stirbt fast, aber Kolumbus gibt seinen Plan niemals auf. Er steht oft nachts an Deck und studiert die Sterne und seine Karten. Er spürt, dass das Ziel nah ist. Diese Wochen auf dem Atlantik sind die schwierigsten in seinem Leben, aber er bleibt stark. Alle warten nur noch auf ein Wunder.

Es ist die Nacht zum 12. Oktober 1492. Die Dunkelheit über dem Atlantik ist fast total, aber der Himmel ist voller Sterne. Die drei Schiffe, die Santa María, die Pinta und die Niña, segeln schon seit über zwei Monaten nach Westen. Die Stimmung an Bord ist extrem angespannt. Viele Matrosen haben keine Hoffnung mehr und denken jeden Tag an eine Meuterei. Sie glauben nicht mehr daran, dass Indien im Westen liegt. Doch Christoph Kolumbus bleibt wach und beobachtet das Wasser jede Minute ganz genau.

Gegen zwei Uhr morgens sieht ein Matrose auf der Pinta namens Rodrigo de Triana plötzlich etwas Dunkles am Horizont. Zuerst denkt er, es ist eine Wolke, aber der Schatten bewegt sich nicht. Das Mondlicht scheint auf einen weißen Sandstrand. Er schreit mit aller Kraft: „Land in Sicht! Land in Sicht!“. Die Nachricht verbreitet sich blitzschnell zwischen den drei Schiffen. Die Männer laufen an Deck, sie weinen vor Freude und fallen auf die Knie. Die schreckliche Angst vor dem unendlichen Ozean ist in diesem Moment weg.

Die Schiffe nehmen sofort die Segel weg und warten ungeduldig auf die Sonne. Kolumbus ist tief bewegt. Er glaubt fest daran, dass sie die Inseln von Indien erreicht haben. Er weiß noch nicht, dass er gerade eine völlig neue Welt entdeckt hat. Für die Mannschaft ist es ein Wunder. Sie haben überlebt, und der Proviant reicht gerade noch aus.

Als es endlich hell wird, sehen sie eine wunderschöne, grüne Insel im blauen Wasser. Überall sind bunte Vögel und exotische Pflanzen. Kolumbus bereitet sich auf die Landung vor. Er zieht seine beste Kleidung an und nimmt die Fahne von Spanien in die Hand. Das ist der wichtigste Moment in seinem Leben. Die Reise ins Ungewisse ist zu Ende, und ein neues Kapitel der Weltgeschichte beginnt genau jetzt.

Christoph Kolumbus ist an Land, aber er ist nicht allein. Aus den grünen Wäldern der Insel kommen vorsichtig Menschen hervor. Sie tragen keine schwere Kleidung wie die Europäer und haben eine Hautfarbe, die von der Sonne braun ist. Kolumbus nennt diese Menschen sofort „Indianer“, weil er fest glaubt, dass er in Indien ist.

Die Ureinwohner beobachten die großen Schiffe mit den weißen Segeln und die fremden Männer mit großen Augen. Sie haben noch nie Menschen mit Bärten oder glänzendem Metall gesehen. Sie haben zuerst ein bisschen Angst, aber sie sind auch sehr neugierig. Kolumbus merkt schnell, dass diese Menschen sehr friedlich und freundlich sind.

Der erste Kontakt ist voller Wunder. Die Menschen auf der Insel geben den Spaniern Geschenke: bunte Papageien, Knäuel aus Baumwolle und sogar kleine Stücke Gold. Kolumbus möchte auch freundlich sein. Er schenkt ihnen einfache Dinge aus Europa, wie rote Kappen, bunte Glasperlen und kleine Glocken. Für die Inselbewohner wirken diese kleinen Dinge wie große Schätze.

Alle Menschen auf der Insel helfen den Seemännern. Sie bringen frisches Wasser und Essen. Die Stimmung ist sehr gut und alle staunen über die andere Welt. Die Mannschaft ist glücklich, dass sie nach der langen Reise am Leben sind. Kolumbus schreibt in sein Buch: „Diese Menschen sind sehr gut und haben keine Waffen.“ Er denkt noch nicht an Krieg, er denkt an die Schätze von Indien.

Christoph Kolumbus hat ein klares Ziel auf den Inseln: Er sucht Gold. Er sieht, dass die Ureinwohner kleinen Goldschmuck in den Ohren oder an den Armen tragen. Kolumbus ist sehr fasziniert und fragt mit Zeichen: „Woher kommt dieses Metall? Gibt es hier große Minen?“ Er glaubt immer noch, dass er in der Nähe von den reichen Städten in Asien ist. Er denkt, dass der Palast des Kaisers von China aus purem Gold ist.

Die Spanier besuchen viele Orte am Strand und im Wald. Kolumbus möchte unbedingt viel Gold für die Königin Isabella finden, damit sie mit seiner Arbeit zufrieden ist. Er sieht, dass die Menschen auf der Insel das Gold nicht als Geld benutzen. Für sie ist es nur eine schöne Dekoration. Sie geben den Seeleuten Goldstücke und bekommen dafür kleine Spiegel oder Glasperlen. Kolumbus schreibt in sein Tagebuch: „Die Menschen sind sehr großzügig, sie geben alles für fast nichts.“

Kolumbus segelt weiter und besucht noch mehr Inseln, zum Beispiel Kuba und Hispaniola. Er sieht überall die wunderschöne Natur, aber er findet keine großen Goldschätze oder teure Gewürze wie Pfeffer. Er ist ein bisschen enttäuscht, aber er gibt die Hoffnung nicht auf. Er baut auf der Insel Hispaniola eine kleine Festung aus dem Holz der Santa María, die an einem Felsen kaputtgeht. Er nennt die Festung „La Navidad“. Er lässt einige Männer dort zurück. Sie sollen weiter nach Gold suchen, während er zurück nach Europa fährt.

Er sammelt viele Dinge für den König: exotische Früchte, bunte Papageien und auch ein paar Ureinwohner. Er möchte in Spanien beweisen, dass das neue Land sehr wertvoll ist. Für Kolumbus ist das Gold der Schlüssel für seine Zukunft. Er weiß noch nicht, dass die Suche nach Schätzen später viel Leid und Krieg nach Amerika bringt. In seinem Kopf existiert nur der Plan: Er will als reicher Held nach Spanien zurückkehren und allen zeigen, dass seine Reise ein Erfolg ist.

Es ist das Jahr 1493. Nach vielen Monaten auf dem Meer fährt Christoph Kolumbus zurück nach Europa. Die Reise ist sehr gefährlich, denn es gibt große Stürme auf dem Ozean. Aber die Schiffe Niña und Pinta sind stark. Am 15. März kommt Kolumbus endlich in Spanien an. Die Menschen in Spanien warten schon ungeduldig am Hafen. Sie hören die Nachricht: „Kolumbus ist zurück!“. Überall gibt es Jubel und Musik. Die Leute feiern ihn als einen großen Helden. Kolumbus reist direkt zum König Ferdinand und zur Königin Isabella. Er ist jetzt ein sehr berühmter Mann.

Kolumbus hat viele interessante Dinge aus der „neuen Welt“ dabei. Er zeigt bunte Papageien mit wunderschönen Federn. Er bringt exotische Pflanzen und unbekannte Früchte mit. Er hat ein bisschen Gold dabei. Das Gold glänzt und die Könige sind sehr zufrieden. Er bringt auch ein paar Ureinwohner mit nach Spanien. Die Menschen in Europa sehen diese Menschen und sind sehr erstaunt. Kolumbus erzählt dem König viele Geschichten. Er sagt: „Das Land ist sehr reich und die Natur ist wunderschön“. Er glaubt immer noch fest: „Ich war in Indien!“. Die Könige geben ihm viel Geld für eine neue Reise. Sie wollen noch mehr Gold und Schätze finden. Kolumbus ist jetzt am Ziel seiner Träume, aber er weiß noch nicht, dass er eigentlich einen neuen Kontinent gefunden hat.

Die Entdeckung von Amerika ist ein sehr wichtiger Moment, aber sie bringt auch viele traurige Veränderungen. Viele Europäer kommen jetzt mit großen Schiffen nach Amerika. Sie sehen das Land und sie wollen es für sich selbst haben. Sie bauen überall neue Städte und nehmen den Ureinwohnern ihren Platz weg.

Für die Indianer ist diese Zeit oft ein schrecklicher Albtraum. Die Europäer bringen nicht nur neue Ideen, sondern auch sehr gefährliche Krankheiten mit, wie zum Beispiel die Pocken oder die Grippe. Die Menschen in Amerika kennen diese Krankheiten vorher nicht und sie haben keine Abwehrkräfte gegen diese Viren. Deshalb sterben in manchen Regionen fast alle Ureinwohner in nur wenigen Jahren.

Es gibt auch viel Krieg und Gewalt. Die Europäer haben moderne Waffen und Pferde, aber die Ureinwohner haben nur einfache Pfeile und Bogen. Viele alte Kulturen, wie die Azteken oder die Inkas, gehen in dieser Zeit kaputt, weil die Spanier nur nach Gold und Silber suchen.

Aber das Leben verändert sich nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa. Es gibt jetzt einen großen Austausch von Dingen. Schiffe transportieren neue Lebensmittel über den Ozean. Plötzlich gibt es in Europa Tomaten, Kartoffeln, Mais und Kakao. Ohne diese Reise von Kolumbus würden wir heute vielleicht keine Pizza oder Schokolade kennen. Die Welt wird durch diesen Handel viel enger verknüpft. Es ist der Anfang von einer globalen Welt, in der alle Kontinente zusammenarbeiten, aber der Preis für die Ureinwohner ist extrem hoch.

Nach der ersten Reise von Kolumbus fahren noch mehr Seemänner über den Atlantik. Einer von ihnen ist Amerigo Vespucci. Er ist ein Seemann und Kaufmann aus Italien. Er macht zwischen 1497 und 1504 mehrere Reisen nach Westen. Amerigo beobachtet die Küste von Südamerika sehr genau. Er sieht die Pflanzen, die Tiere und die Menschen dort. Er studiert seine Karten und denkt viel nach. Er merkt schnell: Diese Welt ist ganz anders als Asien oder Indien.

Amerigo Vespucci schreibt viele Briefe über seine Entdeckungen. In einem berühmten Brief nennt er das Land „Mundus Novus“ – das bedeutet „Neue Welt“. Er erklärt den Menschen in Europa: „Das ist nicht Indien! Das ist ein völlig neuer Kontinent.“ Er beweist, dass Kolumbus einen Fehler gemacht hat. Die Menschen in Europa lesen seine Briefe mit großem Interesse. Amerigo beschreibt die neue Welt so gut, dass ein Kartograf (ein Mann, der Karten zeichnet) eine neue Weltkarte macht.

Der Kartograf heißt Martin Waldseemüller. Im Jahr 1507 zeichnet er eine große Karte von der Erde. Er liest die Berichte von Amerigo Vespucci. Er möchte dem neuen Land einen Namen geben. Er denkt: „Amerigo hat dieses Land gut beschrieben.“ Deshalb schreibt er den Namen „AMERICA“ auf die Karte. Das ist die weibliche Form von Amerigo. So bekommt der neue Doppel-Kontinent seinen Namen. Christoph Kolumbus ist zwar der Entdecker, aber Amerigo Vespucci bekommt die Ehre für den Namen. Heute wissen wir: Ohne Amerigo würden wir heute vielleicht nicht „Amerika“ sagen.

Die Reise von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 verändert die ganze Welt für immer. Es ist nicht nur das Ende einer langen Seefahrt, sondern der Anfang von einer völlig neuen Zeit. Jetzt gibt es zum ersten Mal einen festen Kontakt zwischen Europa und Amerika. Die Menschen in Europa verstehen jetzt: Die Erde ist viel größer, als sie vorher denken.

Durch diese Entdeckung passiert ein riesiger Austausch von Dingen. Schiffe fahren jetzt ständig über den Atlantik und transportieren neue Lebensmittel nach Europa. Ohne Kolumbus gibt es in Europa keine Tomaten, keine Kartoffeln, keinen Mais und keinen Kakao. Heute können wir uns eine Welt ohne Pizza oder Schokolade nicht vorstellen, aber vor dieser Reise kennen die Menschen diese Dinge nicht.

Aber die Medaille hat auch eine dunkle Seite. Das neue Kapitel bringt viel Leid für die Ureinwohner. Die Europäer nehmen das Land und bauen ihre eigenen Städte. Die Geschichte von Amerika wird jetzt durch die Augen der Europäer schreiben. Viele alte Kulturen verschwinden oder verändern sich radikal.

Trotzdem ist das Jahr 1492 ein Wendepunkt in der Weltgeschichte. Die Entdeckung baut die moderne westliche Zivilisation auf. Wir leben heute in einer globalen Welt, in der alle Kontinente zusammenarbeiten. Wenn wir heute eine Kartoffel essen, dann denken wir ein bisschen an die drei kleinen Schiffe, die vor über 500 Jahren über den dunklen Ozean segeln. Es ist ein Abenteuer, das die Welt für immer verknüpfen.